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Silbermond - Abenteuer nach Dirkan Codex

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Marco
(@marco)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 13
 

Hi zusammen! 🙂

Die Welt erinnert mich an ein Buch, das ich derzeit lese: Das Spiel der Götter von Steven Erikson - Zufall? 😉

 

Das Grundregelwerk gibt es übrigens vom Verlag selbst als kostenlosen Download: https://splittermond.de/bibliothek/downloads/


   
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Dirk
 Dirk
(@dgr)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 6 Jahren
Beiträge: 273
Themenstarter  

Hey Marco. Schön, dass du in unserem Forum bist. Wenn du was wissen willst, dann frag einfach.

Die Welt ist übrigens nicht aus dem Spiel der Götter sondern eher aus der Geschichte geklaut, die ich vor 2 Jahren geschrieben habe. Hannes wird das eine oder andere wahrscheinlich bekannt vorkommen. Er hat als Einziger ein paar Kapitel gelesen. Aber wahrscheinlich ist es so ein Standart-Fantasy-0815-Hintergrund. Hauptsache er erfüllt seinen Zweck. Und ich muss nicht das gesamte Grundregelbuch durchlesen. Da denke ich mir lieber fix was aus. 😉 

Wenn ihr eure Charakterideen schon eingermaßen konkret habt, kann ich euch auch schon was zum Hintergrund mitgeben. Falls ihr da eigene Vorstellungen habt, so wie bei Willy z.B., dann kann das ruhig mit einfließen.


   
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Willy
(@the-mad-king)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 6 Jahren
Beiträge: 197
 

Fukushami

Die nicht besonders große Insel hat nicht viel Fläche die zum Ackerbau geeignet ist. Sie besteht vor allem aus Berg und Hügellandschaften. Die Bevölkerung lebt zu 80 Prozent auf dem Land in sehr kleinen Städten, Dörfern und Höfen. Die Landbevölkerung lebt vor allem von der Viehhaltung und dem Anbau von Kleingemüse Zeugs.
Die restlichen 20 Prozent leben in der großen Stadt "Biko" (überstzung: Schönes Kind). Die Stadt ist für eine Großstadt relativ klein mit "nur" 200.000 Einwohnern. Sie hat einen großen Hafen und ist das Verbindungsstück zwischen dem Kontinet Erathea und der Insel.
Hier herrscht ein reges treiben von Händelrn aus aller Welt. Biko ist weltoffen und man findet Technologie, Fortschritt und Abenteuerlust an jeder Ecke.
Verlässt man die Stadttore, kommt man schnell in die Wildnis und muss sich von da an selbst von Dorf zu Dorf schlagen.

Politische Lage Aktuell:

Nach dem Krieg und der Besetzung der Insel geschahen zwei Dinge:
Zum einen flurierte der Handel und viele Geschäfstmänner und Reisende entdeckten die Insel als wahre Goldgrube.
Zum anderen allerdings, erzeugte die Lebensweise der Fremden und Neuankömmlingen sehr große Missgunst. Heilige Haine wurden entweiht, Mädchen gingen auf den Strich (nicht mehr zu Meditation in den Tempel) und fremde Götter erheben Anspruch auf die einst so sensible kleine Insel.

Die Stadt Biko ist sehr gut gesichert. Die Truppen des Kaisers sind gut gewappnet und außer dem Kampf gegen Kriminelle Banden braucht man nichts zu befürchten.
Auf dem Land jedoch sieht es anders aus. Die Samurai die Jahrelang erfolgreich Widerstand leisteten wollen die neuen Herrscher nicht so Recht akzeptieren. Sie halten die neue Lebensweise für eine Seuche die ausgeräuchert werden muss. Doch noch sitzt der Schmerzt tief von der Niederlage und dem Untergang des letzten Shoguns (Oberster Herrscher, weltlich und geistlich).
Es gibt Gerüchte das sich eine Gruppe von Kriegern in den Bergen sich formiert um einen erneuten Schlag zu führen. Doch sind es bis jetzt nur Gerüchte die man hört über die "Jiman".... (Übersetzung: Mut, also die Mutigen).

Religion:

Die Bewohner der Fukushami Insel kennen die Götter nicht als Wesen des Himmels oder der übergeordnet Macht. Viel mehr glauben sie das die Götter in einem selbst Ruhen und mit Hilfe der Meditation herbeigerufen werden können. Diese werden auch als Chakren bezeichnet:

1. Chakra (Chikara): Kraft, dieses Shakra liegt im Bauch und wird durch schweres Atmen während der Meditation aktiviert
2. Chakra (Baransu): Balance, dieses Shakra liegt auf beiden Fussballen und wird durch stehende Blanceübungen aktiviert (ähnlich wie Yoga Übungen)
3. Chakra (Ishi): Wille, es liegt da wo das Herz ist und wird durch das ausharren in einer Schwierigen Position ausgeslöst (In einer Kniebeuge, In einem Liegestütz etc.)
(Es folgen Evtl. noch welche, aber das sind die wichtigsten 😉 )

Wenn es etwas gibt das man mit etwas "göttlichem" Vergleichen kann so ist es die Legende des Akuma. Akuma war ein großer Drache der einst die Insel Fukushami bewohnte. Jeder Mensch der in die Nähe seines Berges ging, fand den tot. Bis eines Tages ein Mutiger Krieger mit dem Namen Fukita den Berg betrat und den Drachen herausforderte. Alle anderen Krieger waren alleine beim Anblick des Drachen geflüchtet und starben in den Flammen des Akuma. Doch Fukita schritt entschlossen auf ihn zu. Akuma, der seit Jahrhunderten seinen Berg bewohnte war beeindruckt von Tapferkeit des Kriegers und ließ ihn auf seinen Berg. Als nach ein paar Wochen niemand zurückkehrte, ging man davon aus das auch Fukita den tod fand. Doch dem war nicht so. Eines Tages flog er auf dem Drachen in die Stadt Biko, trat vor das Volk und sprach: "Ich Fukita, bin der erste Shogun, ich habe die Macht des Drachen in mir. Mein Volk soll an diese Insel bekommen, so lange es Tugendhaft und Ehrenhaft handelt. Der große Drache wird nie wieder einen unseres Volkes vernichten. Dafür werden wir niemals den verbotenen Berg betreten!"
Fukita brachte aus den Bergen ein Schwert mit das nur der Shogun tragen darf. So regierte er bis er alt und schwach geworden war, und die Insel in einem neuen Licht erblühte. Als er im Sterbebett lag, verschwand er auf mysteriöse Weise. Es sah so aus als hätte er neue Kraft gehabt und aus dem Fenster gestiegen. Man sagt, der Drache würde die würdigen Shogune mit auf den verbotenen Berg nehmen, wo sie ewig Leben...

Der höchste Feiertag ist der Tag des Drachen und findet im Spätsommer statt.

Kultur:

 

 

Militär:

Diese r Beitrag wurde geändert Vor 4 Jahren 2 mal von Willy

   
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Flodde
(@fzi)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 6 Jahren
Beiträge: 321
 

Hier ist nochmal ein vielleicht nützlicher Link für alle:

 

https://www.rpgframework.de/index.php/de/startseite/

 

Dort findet man ein Tool zur Charaktererstellung von Shadowrun, Splittermond und noch was anderem.

Weil ich dumm bin, musste ich mir das von meiner Freundin zeigen lassen, wie ich es zum Laufen bekomme, aber es klappt und macht die Charaktererstellung etwas einfacher und vor allem fehlerfrei.

Enjoy


   
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Dirk
 Dirk
(@dgr)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 6 Jahren
Beiträge: 273
Themenstarter  

HIer nochmal was zur Spielewelt:

Der Kontinent heißt also Erathea, bzw. nennt sich das Kaiserreich so. Es gibt noch kleinere Inselgruppen (z.B. Fukushami, wo die Samureis herkommen) und einen fernen Kontinent im Süden namens Kanasthea der hauptsächlich aus Djungel besteht und eigentlich die Wiege der Menschen ist. Nur haben sie das vergessen. Jetzt gilt dieses Land als total rückständig.

Ihr startet in einer Provinz die sich Norkland nennt und so ein bisschen an Skandinavien erinnert. Ja, auch mit Vikingern und so. Das Dorf heißt Bachström und hat ca 100 Einwohner. Der Jarl heißt Gunnarson und ist alt und krank. Die nächste Stadt ist so etwa eine Tagesreise zu Pferd entfernt und wird von Fürst Wolkmar regiert. Früher lebten hier Orks, aber die sind schon lange vertrieben worden. In den Bergen sollen aber noch Oger hausen. Und ganz weit abgelegen in einsamen Bergschluchten soll es auch noch Drachen geben.

Es gibt südwestlich von Norkland noch einen Wald, der nur von Alben bewohnt wird und einen Friedensvertrag mit dem Kaiserreich hat. Oops, der Albenwald liegt im Südosten. Tschuldigung.

Noch weiter im Südosten des Kontinents leben die Varge in so einer Art ägyptischen Zivilisation. Aber mit denen herrrscht gerade Krieg.

Und direkt an den Bergen von Norkland grenzt im Nordosten das Zwergengebirge. Das ist ein riesiges Hochtal in dem die Gnome leben und in den umliegenden Bergkämmen haben sich die Zwerge eingegraben. Das Dorf Bachström liegt übrigens an einem Weg, der über den Pfeiferpass zur Zwergenstadt Tiefenstedt führt. Man kommt aber auch über das nächste Dorf Blömsdal auf einem sanfteren Weg nach Tiefenstedt. Die Zwerge und die Gnome sind die einzigen Rassen, deren Länder nicht vom Kaiserreich erobert wurden. Die Alben hingegen haben gut die Hälfte ihres einstigen Landes abgeben müssen und halten nun lieber die Füße still.

Die Hauptstadt des Kaiserreiches und zugleich ein riesiger Stadtstaat ist Antaras. Ich habe meine Karte noch etwas geändert, so dass die Stadt jetzt duch eine große Bucht und einen Fluss direkt mit dem Meer verbunden ist. (So wie Hamburg, nur in groß.) Sonst hätte sie nicht so einflussreich werden können. Inzwischen leben fast eine halbe Million Leute hier. Die Stadt ist so groß, dass die Anbauflächen und Vieherden auch innerhalb der Stadtgrenzen liegen. Rings um die Stadt ist das ganze Land aber auch bewirtschaftet, um so viele Mäuler zu ernähren. Dafür findet man hier aber auch alle möglichen Rassen und Kulturen dicht nebeneinander. So gibt es ganze Viertel, die von Orks bevölkert werden, es gibt einen Handwerkerbezirk der Zwerge, Wohngegenden wo man Alben oder Gnome trefffen kann und sogar eine kleine Gemeinde von Vargen lebt hier. Das sind inzwischen so 120 Individuen. Ursprünglich waren sie als Händler, Diplomaten oder Gelehrte hergekommen. Aber zu Beginn des Eroberungskrieges der Menschen vor etwa 10 Jahren mussten sich die hier lebenden Varge entscheiden, ob sie zum Kaiserreich halten wollen oder zu ihrer alten Heimat Bamophytolon, was allerdings gleichbedeutend mit Verhaftung und Folter usw. gewesen wäre. Daher halten sich die Antarasvarge lieber aus allem raus und zahlen fleißig ihre Steuern. Sie haben sogar ein Gebetshaus, wo sie nach ihren Sitten Zeremonien abhalten dürfen. Einzige Bedingung: Es muss eine Art Sonne auf diesem Haus zu sehen sein. Denn Kaiser Xarvius bezeichnet sich selbst als der Göttliche und sein Symbol ist eine goldene Sonne. Und zumindest muss es den Anschein haben, als würden alle nur ihn anbeten. Das gleiche gilt auch für die Tempel der anderen Rassen und Kulturen in Antaras.

Innerhalb von Antaras liegt übrigens, ähnlich dem Vatikan, die Kaiserliche Sonnenstadt. Sie ist eine Stadt in der Stadt und darf nur von ausgesuchten Leuten betreten werden. Aus den normalen Entscheidungen des Landes hält sich der Kaiser übrigens heraus. Er taucht nur ab und zu mal auf und lässt ein paar gewichtige Sprüche vom Stapel, wie "Nur durch Fleiß und harte Arbeit zeigt ihr eure Liebe zu eurem Göttlichen Kaiser, auf dass er sich erfreue und euch wohlgesonnen bleiben mag. Denn fürchtet - oh ja, - fürchtet seinen Missfallen."

Dadurch müssen die Staatsgeschäfte und auch die kleineren Entscheidungen von einem anderen Gremium getroffen werden. Das ist der Hohe Senat, der für das ganze Reich entscheidet und der Kleine Senat (oder auch einfach Der Senat), der für die Stadt Antaras und seine Umgebung verantwortlich ist. Geschäftsführer - und somit mächtigster Mann nach dem Kaiser - ist der Primus bzw. der Hohe Primus. Allerdings spielt das Militär noch eine wichtige Rolle. Dessen Oberster Heerführer kann dem Senat auch einfach mal eine Entscheidung abnehmen, wenn ihm das Geschwafel zu lange dauert. Dem Miliär ist der Geheimdienst und die Inquisition unterstellt, aber auch die Feuergarde. Das ist beinahe die einzige Institution, die nur dafür da ist, Zauber anzuwenden. Hauptsächlich zu Kriegszwecken. Dafür werden überall im Land Kinder im Alter von 10 bis 12 Jahren mit hohem mystischem Potential aufgespürt und zur Akademie gebracht. Die Eltern werden in der Regel mit 120 Lunare entschädigt, was für die armen Leute eine Menge Geld ist. Und deshalb sind die meisten sehr stolz, wenn eines ihrer Kinder auserwählt wird. Einige reiche Leute bezahlen allerdings dafür, dass ihr mehr oder weniger untalentiertes Kind die Akademie der Feuergarde besuchen darf.

Die Akademie hat eine strenge Hierarchi und ein straffes Ausbidlungsprogramm, dass auch militärische Disziplin und verschiedene Kampftechniken neben Lesen und Meditieren unterrichtet. Die meisten Avsolventen erreichen den Grad eines Magnus und sind dann auf den Kriegseinsatz ausgelegt, aber auch die Inquisition und der Geheimdienst bekommen ihren Nachschub von der Akademie. Der Grad der Ausbildung wird mit einem Flammentatoo in der Handfläche gekennzeichnet, dass im Laufe der Ausbildung und der weiteren Karriere immer weiter vergrößert wird. Die Abstufungen richten sich meist nach dem Grad des höchsten, sicher beherrschten Zauber. Und dann wird noch durch Balken unterhalb der Flamme der Rang innerhalb der Feuergarde dargestellt. Akolythen haben noch keinen Balken. Ein einfacher Magnus wenigsten einen schmalen. Beim Gruß müssen die Magier ihre Handfläche immer erstmal nach vorne zeigen, so dass man auf Anhieb erkennen kann, wie mächtig der Gegenüber ist. Die Roben der Feuergarde sehen alle gleich aus und sind einfach nur rot mit einem goldenen Sonnensymbol. Letzendlich gehören auch sie dem Göttlichen Kaiser.

Ich denke, dass gerade Antaras eine Menge Möglichkeiten für die Charakterherkunft bieten kann. Wenn ihr noch Fragen oder Vorschläge habt....


   
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Marco
(@marco)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 13
 

Oh, Schiff und Meer klingen gut. Ich hatte mit dem Gedanken gespielt, einen Seesöldner zu basteln und hätte gern als "Zuflucht" ein Hausboot o.ä. genommen. Gern auch seetauglich, falls es in die Kampagne/Abenteuer passt!? Ansonsten kann es auch was flaches zum staken sein.

Ich denke mal, ich werde den Söldner als leichten Kämpfer auslegen und ihm etwas Schurkiges als zweites Standbein verpassen. Grob Richtung "Schattenklinge" bzw. "Sturmkosar".

Achja, mein Charakter hasst dieses Reich jetzt schon. Das kann ich schon sagen. 😀


   
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Dirk
 Dirk
(@dgr)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 6 Jahren
Beiträge: 273
Themenstarter  
Veröffentlicht von: Marco

Achja, mein Charakter hasst dieses Reich jetzt schon. Das kann ich schon sagen. 😀

Waaas? Aber der Kaiser liebt euch doch alle! Wie kann man da den Kaiser nicht lieben? 😮 

Aber mal im Ernst: Es gibt mehrere Möglichkeiten für einen Seesöldner. Es gibt die Sindbad-der-Seefahrer-Variante. Dann würde er aus Turkalien kommen. Ein langgestrecktes Land im Süden, dass zwischen dem Meer und der großen Sandwüste liegt und das Kaiserreich mit dem Land der Varge verbindet. Dann wäre noch die Jack-Sparrow-mäßige Variante möglich, die von einer Tortugaähnlichen Insel etwas weiter im Westen kommen könnte. Und schließlich sind die Norkländer als eine Art Vikinger ja ebenfalls Seefahrer. Dann würde der Charakter sogar aus der Gegend kommen. Es gibt zwei große Städte, die ebenfalls am Meer liegen. Die eine ist Fjordheim, die sogar in der Nähe des Startortes Bachström zu finden ist. Allerdings liegt dort die Küste nach Norden, so dass man von dort erstmal durchs Nordmeer müsste, was im Winter unmöglich ist. Allerdings beginnen wir im Frühjahr. Die andere Stadt ist Kjoltheaven, die Hauptstadt von Norkland, die an einem der vielen Fjorde des Westmeeres liegt. Natürlich könnte man auch von einem kleinen Fischerdorf am Arsch der Welt kommen.

Ich würde es übrigens gut finden, wenn dein Charakter statt eines Bootshauses, lieber ein kleines seetaugliches Boot hätte, mit dem er die Gruppe später zu neuen Abenteuern umherschippern könnte. Aber das ist nur so eine Idee. Auch könnte ich den Charakter des Strömbaches, der an Bachström vorbeifließt, so ändern, das daraus ein schiffbares Gewässer wird und dein Boot direkt dort liegen könnte. Eigentlich war der Strömbach eher so Wildwasserkanu-mäßig geplant. Also eher zum Lachse fangen geeignet, oder um sich auf den glatten Steinen den Hals zu brechen.

Diese r Beitrag wurde geändert Vor 4 Jahren von Dirk

   
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Marco
(@marco)
Active Member
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 13
 

"kleines seetaugliches Boot"? Gerne. 🙂 Hatte an 3-4 Punkte in "Zuflucht" gedacht.

Zum Charakter-Hintergrund schreib' ich die Tage noch eine PN.


   
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Dirk
 Dirk
(@dgr)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 6 Jahren
Beiträge: 273
Themenstarter  

Ich finde 3 Punkte in Zuflucht für ein Boot, wo eine handvoll Leute rauf passt und eine kleine Kajüte zum Übernachten mit bei ist ganz angebracht. Gibt es Gegenstimmen?


   
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Willy
(@the-mad-king)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 6 Jahren
Beiträge: 197
 

So lange ich mein Zweihändiges Katana bekomme habe ich da nichts dagegen.

Falls ich es nicht bekomme werde ich die ganze Zeit sagen wie scheiße unfair das ist.

 


   
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Dirk
 Dirk
(@dgr)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 6 Jahren
Beiträge: 273
Themenstarter  

Ja ja, du kriegst dein scheißendreck Zweihandkataner. Es geht nur darum, welche Werte es haben wird.

Übrigens haben ich nicht viel Lust, das Regelwerk zweimal zu lesen und bin mir deshalb nicht sicher, ob es die folgende Regel wirklich gibt. Hier die Ansage, dass sich jeder von euch eine zum Charakter passende Rüstung und zwei Waffen kostenlos aussuchen darf. Der Rest muss vom Startguthaben bezahlt werden. Außerdem gelten folgende Einschränkungen: Die Rüstung muss mit den Ressourcen Stand bzw. Vermögen übereinstimmen. Ihr könnt nicht Unterschicht bzw. Mittellos sein und dann mit einer fetten Plattenrüstung rumrennen wollen. Waffen kann man hingegen erbeutet haben. Aber Munition muss ebenfalls mit Startvermögen gekauft werden. (Weiß einer, ob die angegebenen Preise für einen einzelnen Schuss sind?) Außerdem müssen besondere Waffen, wie z.B. Hannes brennende Kettenkugeln oder Willys scheißendreck Zweihandkataner ebenfalls gekauft werden.


   
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Willy
(@the-mad-king)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 6 Jahren
Beiträge: 197
 

Fukushami

Die nicht besonders große Insel hat nicht viel Fläche die zum Ackerbau geeignet ist. Sie besteht vor allem aus Berg und Hügellandschaften. Die Bevölkerung lebt zu 80 Prozent auf dem Land in sehr kleinen Städten, Dörfern und Höfen. Die Landbevölkerung lebt vor allem von der Viehhaltung und dem Anbau von Kleingemüse Zeugs.
Die restlichen 20 Prozent leben in der großen Stadt "Biko" (überstzung: Schönes Kind). Die Stadt ist für eine Großstadt relativ klein mit "nur" 200.000 Einwohnern. Sie hat einen großen Hafen und ist das Verbindungsstück zwischen dem Kontinet Erathea und der Insel.
Hier herrscht ein reges treiben von Händelrn aus aller Welt. Biko ist weltoffen und man findet Technologie, Fortschritt und Abenteuerlust an jeder Ecke.
Verlässt man die Stadttore, kommt man schnell in die Wildnis und muss sich von da an selbst von Dorf zu Dorf schlagen.

Politische Lage Aktuell:

Nach dem Krieg und der Besetzung der Insel geschahen zwei Dinge:
Zum einen flurierte der Handel und viele Geschäfstmänner und Reisende entdeckten die Insel als wahre Goldgrube.
Zum anderen allerdings, erzeugte die Lebensweise der Fremden und Neuankömmlingen sehr große Missgunst. Heilige Haine wurden entweiht, Mädchen gingen auf den Strich (nicht mehr zu Meditation in den Tempel) und fremde Götter erheben Anspruch auf die einst so sensible kleine Insel.

Die Stadt Biko ist sehr gut gesichert. Die Truppen des Kaisers sind gut gewappnet und außer dem Kampf gegen Kriminelle Banden braucht man nichts zu befürchten.
Auf dem Land jedoch sieht es anders aus. Die Samurai die Jahrelang erfolgreich Widerstand leisteten wollen die neuen Herrscher nicht so Recht akzeptieren. Sie halten die neue Lebensweise für eine Seuche die ausgeräuchert werden muss. Doch noch sitzt der Schmerzt tief von der Niederlage und dem Untergang des letzten Shoguns (Oberster Herrscher, weltlich und geistlich).
Es gibt Gerüchte das sich eine Gruppe von Kriegern in den Bergen sich formiert um einen erneuten Schlag zu führen. Doch sind es bis jetzt nur Gerüchte die man hört über die "Jiman".... (Übersetzung: Mut, also die Mutigen).

Religion:

Die Bewohner der Fukushami Insel kennen die Götter nicht als Wesen des Himmels oder der übergeordnet Macht. Viel mehr glauben sie das die Götter in einem selbst Ruhen und mit Hilfe der Meditation herbeigerufen werden können. Diese werden auch als Chakren bezeichnet:

1. Chakra (Chikara): Kraft, dieses Shakra liegt im Bauch und wird durch schweres Atmen während der Meditation aktiviert
2. Chakra (Baransu): Balance, dieses Shakra liegt auf beiden Fussballen und wird durch stehende Blanceübungen aktiviert (ähnlich wie Yoga Übungen)
3. Chakra (Ishi): Wille, es liegt da wo das Herz ist und wird durch das ausharren in einer Schwierigen Position ausgeslöst (In einer Kniebeuge, In einem Liegestütz etc.)
(Es folgen Evtl. noch welche, aber das sind die wichtigsten 😉 )

Wenn es etwas gibt das man mit etwas "göttlichem" Vergleichen kann so ist es die Legende des Akuma. Akuma war ein großer Drache der einst die Insel Fukushami bewohnte. Jeder Mensch der in die Nähe seines Berges ging, fand den tot. Bis eines Tages ein Mutiger Krieger mit dem Namen Fukita den Berg betrat und den Drachen herausforderte. Alle anderen Krieger waren alleine beim Anblick des Drachen geflüchtet und starben in den Flammen des Akuma. Doch Fukita schritt entschlossen auf ihn zu. Akuma, der seit Jahrhunderten seinen Berg bewohnte war beeindruckt von Tapferkeit des Kriegers und ließ ihn auf seinen Berg. Als nach ein paar Wochen niemand zurückkehrte, ging man davon aus das auch Fukita den tod fand. Doch dem war nicht so. Eines Tages flog er auf dem Drachen in die Stadt Biko, trat vor das Volk und sprach: "Ich Fukita, bin der erste Shogun, ich habe die Macht des Drachen in mir. Mein Volk soll an diese Insel bekommen, so lange es Tugendhaft und Ehrenhaft handelt. Der große Drache wird nie wieder einen unseres Volkes vernichten. Dafür werden wir niemals den verbotenen Berg betreten!"
Fukita brachte aus den Bergen ein Schwert mit das nur der Shogun tragen darf. So regierte er bis er alt und schwach geworden war, und die Insel in einem neuen Licht erblühte. Als er im Sterbebett lag, verschwand er auf mysteriöse Weise. Es sah so aus als hätte er neue Kraft gehabt und aus dem Fenster gestiegen. Man sagt, der Drache würde die würdigen Shogune mit auf den verbotenen Berg nehmen, wo sie ewig Leben...

Der höchste Feiertag ist der Tag des Drachen und findet im Spätsommer statt.

Kultur:

Die Bevölkerung der Insel ist sehr traditionell und konservativ. Auf dem Land begrüßt man Gäste zwar herzlich, aber passen sie sich nicht den Sitten und Bräuche an, verjagt man sie auch schnell wieder.

Die Ausnahme bietet die Hauptstadt Biko. Hier handelt es sich um eine Stadt in der jeder auf seine Art Platz findet. Tradition und Sitte der Einwohner, sind hier nur noch an der Architektur und dem Essen erkennbar.
Auf dem Land herrscht ein raues Leben. Die Männer und Frauen müssen hart arbeiten um die Familien zu ernähren. Nicht alle Männer werden Krieger bzw. Samurai. Aber alle Männer lernen einen Beruf den sie im Alter von ca. 14-20 Jahren ausüben und perfektionieren. Nebenbei bilden sie sich in den Klöstern zu Kriegern aus.
Die Frauen dagegen sind meist für Kinder und Haushalt zuständig und heiraten früh. Tatsächlich gibt es keinen wirklichen Adel in Fukushami (das heißt das Hochzeit meist tatsächlich aus Liebe oder Treue geschlossen werden). Jede Familie kann im Ansehen steigen oder sinken. Nur die Taten, nicht das Geburtsrecht, sind das entscheidene. Es gibt jedoch ein Kloster in den Bergen das nur von Frauen bewirtschaftet wird und in dem Männer keinen Zutritt haben. Viele Frauen die schlecht behandelt wurden wenn sich an das Kloster oder bleiben dort. Dort gibt es auch weibliche Samurai, die den Männern in Sachen Kampfgeschick nicht nachstehen.

Der Familie steht meist ein Stück Land zur verfügung das sie bewirtschaften dürfen. Sie leben meist in Holzhäusern. In den Häusern stehen meist nicht viele Möbel. und sie sind meist alle sehr schlicht eingerichtet. Die wertvollsten Dinge stehen im Zimmer des Kriegers. Dort stehen seine Waffen, sein Banner und seine Rüstung. Andere Reichtümer werden meist in den heiligen Tempeln aufbewahrt.

Die Herrschafts Hierachie ist relativ flach. So sind mehrer Samurais immer für eine Teilregion zuständig. Ihre Aufgabe besteht darin, die Sicherheit und die Gesetzte zu wahren. Dabei soll der Bushido ihr Vorbild sein. Von diesen Regionen gibt es eine ganze Menge. Die Insel ist jedoch in drei weitere Abschnitte geteilt. Die Samurai wählen für ihren Abschnitt jeweils einen Daimyo. Dieser ist für die Versorgung der Truppen und der Aushebung der Truppen zuständig. Er ist der höchste Samurai-Rang den man haben kann. Der Daimyo ist nur noch dem Shogun unterstellt (wenn es denn gerade einen gibt), da dieser der weltliche und geistliche Herrscher ist.

Es gibt noch Geistliche in der Kultur von Fukushami. Die Mönche in den Tempeln und Klöster besitzen eine unendliche Weisheit und stehen im direktem Kontakt mit der Natur und ihrer Insel. Unter ihnen befinden sich viele Magie begabte für unterschiedliche Richtungen. Sie sind jedoch für ihre Heilfähigkeiten bekannt. Die Mönche verbringen viel Zeit mit Meditieren und schaffen sich eine spirituelle Verbindung mit der Insel. Für sie war es ein schwere Schock als Insel in die Hände des Kaiserreiches viel. Es gab viele hohe Mönche die sich das Leben nahmen, weil sie es als Strafe für die Sünden der Bewohner interpretierten. Nun müssen die Klöster neu aufgebaut und geweiht werden, den die Heimat ist stärker als die Fremden..

Ein Shogun wird von den hohen Mönchen und von den Daimyo berufen. Der Shogun muss jedoch kein Mönch oder Samurai sein, die Zeichen des Drachen müssen nur eindeutig auf ihm erkennbar sein, und seine Taten folgen denen des großen Drachen. Doch die Vergangenheit zeigt das es vorallem die Samurai und die Mönche die Zeichen des Drachen getragen haben...

 

Militär:


   
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Dirk
 Dirk
(@dgr)
Reputable Member
Beigetreten: Vor 6 Jahren
Beiträge: 273
Themenstarter  

Demokratie im Rollenspiel!  😮 

Wie seht ihr das? Flo hat vorgeschlagen, dass die Pfeile für den Bogen vom Lebensstil abgedeckt werden sollten. Das bedeutet, dass sich niemand Gedanken um seine Munition machen müsste (ähnlich wie beim D&D) und wir einfach davon ausgehen, dass ein Fernkämpfer selbstverständlich an genügend Vorrat denkt. Das ist natürlich bequem und man kann sich auf andere Sachen konzentrieren.

Ich persönlich mag es aber, wenn die Schusszahl begrenzt ist, und sich der Fernkämpfer überlegen muss, ob er im Dauerfeuer weitermachen kann, oder doch lieber zur Nahkampfwaffe wechselt. Das wäre der Fall, wenn die Munition vom Startkapital gekauft werden müsste und später im Spiel nur noch an ausgesuchten Orten erhältlich ist, wie z.B. Pfeilmacher, Waffenhändler oder tote Gegner.

Wie seht ihr das? Bitte mal jeder ein kurzes Statement.

@Hannes: Die meisten anderen haben klar geäußert, dass ihre Charaktere den Kaiser irgendwie doof finden. Wenn dein Dude jetzt ein riesen Kaiserfan ist, könnte es zu ernsthaften Problemen in der Gruppe kommen. Zumal du bei der Anfangssitzung nicht da bist, und die anderen sich dann gegen dich verbünden könnten. Wäre also sinnvoll, wenn du dir Gedanken machst, wie du mit dem Problem umgehst. Und ich meine damit, ohne alle zu töten, die nicht deiner Meinung sind. 😉 

Diese r Beitrag wurde geändert Vor 4 Jahren von Dirk

   
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Willy
(@the-mad-king)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 6 Jahren
Beiträge: 197
 

Mein Charakter findet den Kaiser nicht doof. Er steht ihm kritisch gegenüber aber er würde sich (im Land des Kaisers) nie rebellisch verhalten.
Er ist ein Herrscher der genauso respektiert werden muss.

 


   
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Hannes
(@cute-hamster)
Estimable Member
Beigetreten: Vor 6 Jahren
Beiträge: 159
 

mh, das ist natürlich etwas problematisch für die Vorstellung die ich hatte.

evtl. überdenke ich das Konzept noch mal unter diesem Gesichtspunkt. 

Thema Demokratie: 

Ich denke das es ein guter K0mpromis wäre, wenn es eine Maximale Grenze der zu transportierenden Pfeile gibt (also abhängig von den Transportmöglichkeiten, wer ne Kutsche hat, kann die randvoll mit Pfeilen packen, wer nur ne Tasche hat, kann entsprechend nur ne Tasche voll mitnehmen usw.) aber wenn man an einen Ort kommt, an dem man Pfeile bekommt (ich finde den Vorschlag von Dirk hier gut), dann kann man dort Pfeile kaufen bis die Kapazitäten wieder voll sind, sofern der Lebensstandard dies hergibt. Das ist glaube ich so auch in dem Sinn des Regelwerks, damit man für so Kleinkram nicht jedes mal rumrechnen und Münzen zählen muss.

Ich denke aber auch, dass sowas wie : "du hast vorher dran gedacht genug Pfeile mitzunehmen" -> 10 Wochen Pfeilhagel        nicht im Sinne des Spiels ist ^^

Aber das ist natürlich erstmal nur meine Meinung dazu.

 

Bezüglich Konzept schreibe ich noch mal...

 

Edit:

Neues Konzept ist fertig:

Ein Diebischer Gnom der in Bewegungs und Schattenmagie bewandert ist. er ist sehr auf Unauffälligkeit und Geschwindigkeit ausgelegt. Er kennt viele Leute aus kriminelleren kreisen und hat aus seinen vergangenen Tagen schon etwas Wohlstand erlangt. Sein großer Stolz ist die Kettensichel mit der er im Fall der Fälle kämpft. Diese hat er natürlich ehrlich erstanden 😉

Dieser Charakter hat kein Problem damit, wenn die Personen um ihn herum gegen oder für den Kaiser sind. Es ändert sich nur, ob er sich beim stehlen von ihnen sehen lässt ^^

@Dirk : Ich hab dir den Charakter als pdf per Mail geschickt. Die Informationen die du für mein anderes Konzept geschrieben hast, würde er entsprechend auf Umwegen erhalten haben, wenn das für dich passt. ansonsten ist er in der gleichen Ausgangsposition wie der andere.

 

Diese r Beitrag wurde geändert Vor 4 Jahren von Hannes

   
AntwortZitat
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